In meiner Selbständigkeit helfe ich Rahmen meines Beratungsprojekts kreatigital (kreativ + digital) Künstler*innen und Kreativschaffenden dabei, eine Digitalstrategie zu entwickeln, die *wirklich* zu ihnen passt. Es geht im Großen und Ganzen darum, sich und die eigene Arbeit im Internet zu zeigen, zu vermarkten und zu verwerten.
Dazu habe ich ein Framework entwickelt, das mir erlaubt mit Struktur und System einen ganzheitlichen Ansatz zu finden, der trotzdem (und vor allem) auf die individuellen Bedürfnisse und Situation meiner Klient*innen eingeht. Das sogenannte ARTPRENEUR FRAMEWORK setzt dabei auf Markenentwicklung, Kommunikationskonzepte, Communitybuilding und digitale Geschäftsmodelle.
Ich arbeite dabei im 1:1-Format direkt mit den Künstler*innen oder im Rahmen von Vorträgen und Workshops mit Vereinen, Verbänden, Hochschulen und mit privatwirtschaftlichen Multiplikator*innen wie Labels, Managements und Agenturen. Überall, wo Kreativität schon heute gefördert wird, kann ich die digitale Perspektive einbringen. Eine Win-Win-Win-Situation.
Persönliche Einblicke
Als ich mich im Januar 2020 selbständig gemacht habe, wollte ich das große Abenteuer „Selbständigkeit“ einfach mal ausprobieren. Mit gerade mal 25 Jahren hatte ich eine ganz grobe Vorstellung davon, was ich machen will (Kreativen beim Papierkram helfen) und wenig zu verlieren. Tja, dann kam Corona. Ich habe im Bauchladen-Stil alles angenommen, für das ich angefragt wurde und bin so zu einer kleinen Allrounderin geworden. Ich hatte 10h/Woche-Jobs, die mich über Wasser gehalten haben, habe eine anderthalbjährige Coachingausbildung absolviert, weiter in der Kulturbranche gearbeitet und schließlich per Zufall einen Masterstudiengang gefunden, der wie A*sch auf Eimer Deckel auf Topf gepasst hat.
Der Studiengang „Digitale Kommunikation in der Musik- und Entertainmentindustrie“ hat all meine roten Fäden, die ich in den Jahren zuvor gesponnen habe, endlich zusammengeführt: journalistische Grundlagen, Medienproduktion, Musik- und Kulturmarketing, Künstliche Intelligenz und Strategieentwicklung. Schön während des Studiums habe ich mich immer eingehender mit der sogenannten Creator Economy auseinandergesetzt, die den Rahmen bzw. die Spielwiese meiner Arbeit bildet. In meiner → Masterarbeit bin ich dann noch tiefer in die parasozialen Aspekte des Internets abgetaucht.
Mit dem Studium habe ich nun auch meine Selbständigkeit geupdatet. 2.0 quasi. Ich helfe immer noch Kreativen und Künstler*innen, diesmal will ich ihnen mit einer individuellen Digitalstrategie mehr Wissen und Werkzeuge mitgeben, mit denen sie sich langfristig nachhaltig und vor allem unabhängig aufstellen. Das Internet bietet unzählige Möglichkeiten, mit der eigenen Arbeit und Leidenschaft Geld zu verdienen. Und genau dabei möchte ich helfen.