Dahinter steht der seit vielen Jahren bestehende Wunsch, meine eigenen Stimme und Gedanken sichtbar zu machen. Das kann man jetzt küchenpsychologisch bertrachten (und mit Sicherheit werde ich das in der ein oder anderen Ausgabe auch machen), aber für den Moment möchte ich einfach ein weiteres Experiment starten. Mit dem → Podcast, den ich mit meinem Verlobten produziere, habe ich Blut geleckt. Ich lerne immer mehr, dass es mir gut tut, meine wirren Gedanken in Worte zu fassen und VOR ALLEM einfach rauszuhauen.
„Einfach“ ist natürlich gelogen. Ich habe immer wieder mit meinen eigenen Ansprüchen zu kämpfen und das soll jetzt kein teasing „Mein Perfektionismus ist meine größte Schwäche“ sein. Ich – und mein innerer Kritiker – stehe mir so oft selbst im Weg. Und als ich in den letzten Monaten gemerkt habe, dass ich damit vor allem in meiner Selbständigkeit und Selbstwirksamkeit immer wieder an dem GLEICHEN VERDAMMTEN PUNKT stehe, ist das Newsletter-Projekt meine Konfrontationstherapie.
Gedanken und Ideen einfach raushauen. Ohne mich dabei selbst zu zensieren. Vielleicht hast Du es auch schon gemerkt: I’m a sucker for vulnerability. Und das soll in der ROHFASSUNG auch passieren. Hier folge ich der selbsterdachten Kimchi-Strategie: im Substack-Newsletter gibt es regelmäßig den Snack-Content: nicht immer leicht und gesund, aber mal für zwischendurch das Hirn durchlüften.
Wenn bestimmte Themen und Gedanken dann lang genug im eigenen Saft lagen, schön gegärt und fermentiert sind, besser verdaulich, widme ich dem ganzen mehr Zeit und Hirnschmalz. Dazu wird es quasi begleitend einen Podcast geben (spätestens dann, wenn meine bessere Hälfte mir ein wundervolles Audio Branding gebastelt hat).
So. Jetzt ist es draußen. Jetzt muss ich nachziehen.